Am 12. April 1928 erwarb der in Esch und im gesamten Bergbaurevier als fleißiger, talentierter und engagierter Unternehmer bekannte Alfred Lefèvre bei einer Auktion verschiedene Immobilien, darunter das Back Café (Hölze Bud) und das alte hölzerne Hotel Kessel-Clesse. Auf diesen Grundstücken plante er den Bau eines modernen und repräsentativen Hotelrestaurants.
Luxembourg Marriott Hotel Alfa
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Wo Geschichte und neue Perspektiven sich entfalten
Beginnen Sie Ihre Reise durch die Zeit
Die Entwicklung des Luxembourg Marriott Hotel Alfa im Laufe der Jahrzehnte
Tauchen Sie ein in die Geschichte des Hotels Alfa, eines seit 1932 geschätzten Wahrzeichens Luxemburgs. Das Haus ist Zeuge der Entwicklung der Stadt und verkörpert sowohl eine glanzvolle Vergangenheit als auch eine vielversprechende Zukunft, in der Marriott erstmals in Luxemburg vertreten ist. Hier erfahren Sie mehr über die Erfolgsgeschichte des Hotels über die Jahrzehnte hinweg – von seiner Eröffnung bis zu seiner Rolle in der kulturellen Entwicklung Luxemburgs.
Beginn einer Ära
Art déco – ein Bild seiner Zeit
Im Herbst 1928 wurde auf dem großen Grundstück von Alfred Lefèvre bereits eifrig gebaut. Léon Bouvart zeichnete als Architekt für den einzigartigen Art-déco-Stil des Gebäudes verantwortlich. Die Fassade besticht durch geometrische Muster, dreieckige Balkone und den Zickzack-Stil als ein Symbol für den technischen Fortschritt in Luxemburg.
Eröffnung
Die Arbeiten schritten zügig voran und Ende 1931 waren das Hotel Alfa und die Brasserie Alfa fertiggestellt. Zur Feier der Eröffnung veranstaltete die Brasserie Alfa am 31. Dezember 1931 eine private Silvesterparty mit kaltem Büfett und einem renommierten Orchester.
Zeuge einer ruhmreichen Vergangenheit
Das Alfa Hotel avancierte schnell zu einem Zentrum des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens Luxemburgs. Bekannt für seine mitreißenden Jazzkonzerte und vielfältigen Veranstaltungen wie Modenschauen, Konzerte und Bälle, zog es sowohl Einheimische als auch internationale Gäste an.
1940–1946
Das Hotel beherbergte während des Zweiten Weltkriegs prominente Persönlichkeiten. Im Dezember 1944, während der Ardennenoffensive, logierten die amerikanischen Generäle George S. Patton, Omar Bradley und Dwight D. Eisenhower dort. Im Jahr 1945 feierte das Hotel das Kriegsende mit einem Ball unter dem Motto „New York à Luxembourg“ und wurde 1946 anlässlich des Besuchs von Winston Churchill festlich geschmückt.
1950–1960
Die Brasserie Alfa war Schauplatz bedeutender Modenschauen mit Marken wie Triumph, Monopol und Nina Ricci. Das Hotel erlebte eine neue Blütezeit, auch dank der Brasserie Alfa, die sich zu einem kulinarischen Hotspot für Luxemburgs Gourmets entwickelte.
Geschätztes Luxemburger Wahrzeichen
Im Mai 1991 wurde das Hotel aufgrund seines charakteristischen Art-déco-Stils und seiner kulturellen Bedeutung für das Land Luxemburg zum nationalen Denkmal erklärt und in das Verzeichnis der geschützten Gebäude Luxemburgs aufgenommen.
Einflussreiche Familie
Im Luxembourg Marriott Hotel Alfa können Gäste die Geschichte und das kulturelle Erbe Luxemburgs anhand der wertvollen Gemälde von Julien Lefèvre (1907–1984) bewundern. Er war der zweite Sohn von Alfred Lefèvre und ein renommierter luxemburgischer Künstler. Das Gemälde zeigt die vier Regionen Luxemburgs: die Ardennen (Éislek), die Bergbauregion (Minett), die Mosel (Musel) und die Zentralregion (Guttland).